Doublure ou pas doublure : quand faire le bon choix

Mit oder ohne Futter: wann ist die richtige Wahl?

L'équipe So Tissus

Das ist eine Frage, die bei jedem Projekt aufkommt: «Füttere ich oder füttere ich nicht?»

Die Antwort ist nicht immer offensichtlich — und je nach Stoff, Verwendungszweck und Schnitt kann es den Unterschied machen zwischen einem Kleidungsstück, das lange hält, und einem, das man nie trägt. Wir haben das für Sie zusammengefasst.

Wann ein Futter unerlässlich ist

Es gibt Fälle, in denen sich die Frage gar nicht stellt. Wenn Ihr Stoff eine dieser Eigenschaften aufweist, füttern Sie ohne zu zögern.

Transparenter oder halbtransparenter Stoff. Musselin, Voile, Spitze, Organza: Ohne Futter ist er im Alltag untragbar. Das Futter verwandelt einen dekorativen Stoff in ein wirklich nutzbares Kleidungsstück.

Empfindlicher, gleitender Stoff. Seidensatin, Seidencrêpe, Duchess-Satin: Diese Materialien haften schlecht auf der Haut (jucken und sind statisch), ziehen an den Nähten und knittern schnell, wenn sie direkten Kontakt mit dem Körper haben. Ein weiches Futter schützt den Stoff und verbessert den Tragekomfort.

Strukturiertes Kleidungsstück. Jacken, Mäntel, Blazer, gerade Röcke, taillierte Kleider: Das Futter trägt zum Halt des Kleidungsstücks bei, nicht nur zum Komfort. Es verhindert, dass sich der Hauptstoff im Gebrauch verformt.

Kratziger Stoff. Walkloden, bestimmte Filzwollen, grobes Leinen: Ein Futter vermeidet Unbehagen, ohne die Ästhetik des gewählten Stoffes zu beeinträchtigen.

Wann man darauf verzichten kann

Umgekehrt kann das Füttern in manchen Fällen unnötig kompliziert sein. Sie können darauf verzichten, wenn:

Der Stoff blickdicht, dick und gut fallend ist. Baumwollgabardine, Denim, dicker Jersey, hochwertige Wolle: Sie halten von selbst, sind nicht durchscheinend und benötigen keine zusätzliche Struktur.

Das Kleidungsstück weit und fließend ist. Ein Oversize-Hemd, eine fließende Viskosebluse, eine weite Leinenhose: Keine zusätzliche Struktur nötig, das Futter würde oft den natürlichen Fall beeinträchtigen.

Der Stoff bereits beschichtet ist. Manche hochwertige Wollstoffe und Jacquards werden bereits auf der Rückseite gefüttert verkauft. Prüfen Sie dies, bevor Sie zusätzliches Futter kaufen.

Wie man sein Futter wählt

Sobald man sich entschieden hat zu füttern, bleibt die Frage, womit. Der Reflex, «billiges Polyester» zu nehmen, ist verlockend, aber nicht immer die richtige Wahl.

Crêpe de Chine oder Habotai aus Seide. Die Königsklasse. Gleitet perfekt, atmungsaktiv, kratzt nie. Ideal für festliche Kleidung, Seidenkleider, alles, was das Beste verdient. Teurer, aber es verändert das Tragegefühl.

Tissu crêpe de chine en soie nude — doublure haut de gamme

Crêpe de Chine 100% Seide, Nude — das Referenzfutter für festliche Stücke

Viskose-Crêpe. Guter Kompromiss aus Qualität und Preis. Atmungsaktiv, weich auf der Haut, gleitet gut. Perfekt für Jacken, Röcke, Alltagskleider.

Polyester-Satin. Am wirtschaftlichsten. Robust, gleitet gut, knittert nicht. Aber nicht atmungsaktiv – zu vermeiden für Sommerkleidung oder wenn Sie leicht schwitzen. Gut für Wintermäntel und Textillederwaren.

Feine Baumwolle oder Baumwollvoile. Für Sommerkleider aus empfindlichen Stoffen. Weich, atmungsaktiv, aber weniger gleitend – besser geeignet für Stücke, bei denen keine besondere Gleitfähigkeit erforderlich ist.

Futterfarbe

Zwei Ansätze: Ton-in-Ton oder bewusster Kontrast. Ton-in-Ton (Futter in einem ähnlichen Farbton wie der Hauptstoff) ist diskreter, sicherer und der Standardreflex. Der Kontrast ist eine starke ästhetische Aussage – eine schwarze Jacke mit fuchsiafarbenem Futter, ein elfenbeinfarbenes Kleid mit tannengrünem Futter, das ist schön, wenn es gewollt und gut dosiert ist.

Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie Ton-in-Ton. Den Kontrast wagt man, wenn man sich bei dem Projekt sicher ist.

Zusammenfassend

Ob Sie füttern oder nicht, hängt von drei Dingen ab: der Transparenz/Opazität des Stoffes, der Art des Kleidungsstücks (strukturiert oder fließend) und dem gewünschten Komfort. Füttern Sie nicht aus Reflex oder Angst – aber verzichten Sie nicht auf das Futter, wenn Ihr Stoff es verdient.


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